Hallo,
die Idee, Business, Social und Spirit unter ein Dach zu bringen, ist aus der Praxis entstanden im Umgang mit verschiedenen Menschen innerhalb von mehreren Jahren. Beteiligt waren ebenso Unternehmerinnen wie Ehemänner, Unternehmer ohne Frau, Frauen ohne Männer, Menschen aus der privaten Welt – und mehrere Kinder. Dass sich daraus ein Zusammenhang ergeben würde, war für mich damals noch nicht absehbar. Schon gar nicht, dass daraus ein Weg in die Öffentlichkeit werden sollte, musste.
©GerdAltmann/pixelio.deDie getrennte WeltBis 2006 habe ich die 3 Bereiche eher getrennt behandelt, Business ist der Beruf, dann gibt es noch ein soziales Engagement – und alles, was mit Spirit & Co. zusammenhängt, ist reine Privatsache, geht nur wenige Menschen etwas an. Wenn überhaupt. Folglich hatte ich eine rein beruflich gestaltete Website, eine Idee für ein soziales Netzwerk und einige philosophische Gedanken über das, was nicht greifbar erscheint. Mehr nicht.
Einige ErlebnisseEin Ausbau des kleinen IT-Unternehmens, raus aus dem Keller, hinein in Geschäftsräume. Ok. Entwickeln wir ein Konzept, das wirtschaftlich ist. Von Panikattacken und Zwangshandlungen war anfangs nicht die Rede.
100.000.- Kredit von einer Bank zur Verschönerung der Praxis? Ok. Was nach einem einfachen Businessplan aussah, wurde zum Coaching für die ganze Familie, einschließlich der angeblich "verhaltensauffälligen" Kinder. Und dass die Unternehmerin besondere Wahrnehmungsfähigkeiten hatte, Blicke in die Zukunft möglich waren - davon erfuhr ich erst später.
Eine 75-jährige Frau traut sich erstmals in ihrem Leben, davon zu erzählen, dass sie seit ihrer Kindheit mit Engeln sprechen kann. Nie hatte sie sich getraut, dieses Geheimnis einem anderen Menschen anzuvertrauen. Kommunikation hatte sie nie gelernt, die inneren Dialoge mit sich und ihren gewünschten Welten waren wesentlich intensiver, als die nach außen kommunizierte Welt. Selbstgebaute Ersatzwelten waren die Folge, seelische Disharmonien die Folge daraus. Die Frage an mich, "kannst Du mir helfen", hatte eine besondere Dimension.
Diese VeröffentlichungNach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, diesen Artikel erst jetzt zu schreiben, nicht bereits zu Beginn des Starts dieses Portals. Es musste erst reifen.
Ich schildere in den folgenden Erzählungen einige entscheidende Begegnungen der letzten Jahre, damit die Zusammenhänge verständlich werden und nachvollzogen werden können. white Haus ist so entstanden.
Die Erlebnisse sind tatsächlich so abgelaufen, allerdings habe ich die Namen, Orte, Berufe und sonstige Daten aus Gründen des Datenschutzes verändert.
Das erste Erlebnis: IT-Unternehmer, Panikattacken und ReikiAls Berater für Existenzgründer und Unternehmer bekam ich Kontakt zu einer Familie aus der ländlichen Region des Münsterlandes. Viel Gegend, wenig Menschen, noch weniger Business. Der Ehemann war bis vor einigen Jahren noch IT-Manager gewesen, aus Gründen der innerbetrieblichen Umstrukturierung sah er sich plötzlich mit viel Tagesfreizeit konfrontiert. Mit den vorhandenen technischen Kenntnissen wurde als Übergangslösung beschlossen, eine IT-Beratung für Privatpersonen und Unternehmer anzubieten. Gearbeitet wurde im zur Werkstatt umgebauten Keller, der Terminkalender war einigermaßen gefüllt. Nur nicht das Konto, denn bei 25.- Euro die Stunde wurde es eng.
Gemeinsam mit der Ehefrau wurde beratschlagt, wie das kleine Unternehmen in wirtschaftlich gesündere Regionen gebracht werden kann. Ein Marketingkonzept wurde entwickelt, der Businessplan erstellt, alles schien bereit zu sein für den Weg zur Hausbank, um Fördermittel zu beantragen. Da meldete sich die Ehefrau vehement zu Wort:
„Ich bin wichtig, was ist mit mir?“Bis zu diesem Moment wusste ich nichts davon, dass die Ehefrau „krankgeschrieben“ ist, das Haus aufgrund von Panikattacken nur um einige Hundert Meter Umkreis verlassen kann, in „Therapie“ bei einem Psychologen ist und reichlich Psychopharmaka verabreicht bekommt. Und das seit 2 Jahren, ohne „Befundänderung“.
Mit diesem einen Satz wurde mir sofort klar, hier geht es nicht in erster Linie um die wirtschaftliche Verbesserung der Familiensituation, sondern um die noch nicht gestellte, leise Anfrage: „Können Sie helfen“?
Vom Business-Berater zum CoachAus dem Business-Berater für den Unternehmer wurde ein Coach für die Ehefrau. In mehreren Einzelgesprächen mit der Ehefrau konnte herausgefunden werden, weshalb es diese gesundheitlichen Schwierigkeiten gibt und wie sie gelöst werden. „Ich mache Reiki“ war ein Schlüsselsatz von ihr, um zu erklären, wie sie ihre Probleme lösen wollte.
Nach einigen Wochen der Zusammenarbeit kam im Ergebnis heraus, dass die Ehefrau jetzt mit dem Ausbau des Unternehmens einverstanden war, weil die Panikattacken ausblieben, sie das Haus wieder ohne Schwierigkeiten verlassen konnte, keine Medikamente mehr benötigte und ein Geschäftskonzept für ihr eigenes Unternehmen erstellt wurde.
Ende von Teil 1
Roland Börck